Red Bull Upsprings Flachauwinkel 2011
Einmal von Marco Smolla beim Jibben gefilmt werden? Oder sich von Eero Ettala Kicker-Tricks erklären lassen? Bei Red Bull Upsprings 2011 vom 1. bis 5. März im österreichischen Flachauwinkl wurde dieser Traum für 15 der besten Rookies aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Wirklichkeit. Fünf Tage lang erlebten die Snowboard-Helden von morgen ihre Vorbilder hautnah und konnten gemeinsam mit Eero Ettala, Marco Smolla, Mack McKelton, Markus Keller und Nicola Thost ihre Skills zum Besten geben. Und dabei noch jede Menge von ihren Vorbildern lernen.
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Gescoutet wurden die neun bis 15 Jahre alten Snowboardtalente von Nicola Thost im Rahmen ihrer Nachwuchsinitiative „Sprungbrett“. Die Olympiasiegerin in der Halfpipe von 1998 wollte mit Red Bull Upsprings, das 2011 bereits seine dritte Auflage hatte, rechtzeitig eine solide Grundlage für den Snowboard-Nachwuchs schaffen: „
Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass heutzutage bis spätestens zum 16. Lebensjahr die Weichen gestellt sind. Bis dahin sollte man als Snowboarder, aber auch als Persönlichkeit, die Chancen nutzen sich zu entwickeln. Es ist mir wichtig, dass die Kids wissen, dass nicht nur tolle Skills auf der Piste zählen, sondern auch ein guter Charakter, wenn sie es im Snowboarden ganz nach oben schaffen wollen.“
David Hablützel (c) Hans Herbig
Michael Schärer (c) Hans Herbig
Daher das Motto des Projekts:
„Ride & Live with the Pros“. Durch das Zusammenleben in der Ferienwohnung hatten die Rookies beim gemeinsamen Frühstück, beim Abspülen nach dem Essen oder beim PS3-Spielen am Nachmittag genügend Zeit, ihre Vorbilder hautnah zu erleben. Wenn am Morgen der letzte Teller gespült und das letzte Brötchen geschmiert war, ging es ab auf die Piste. Es wurde im Snow-Park gejibbt, über Kicker die Frontside 540° oder Backside 720° verfeinert und in der Halfpipe neue Flips gelernt. Für die meisten der Young Guns eine Premiere: die Winch-Session im Tal. Da erlebten die kleinen Trick-Künstler, wie schnell man auch im Flachland jede Menge Snowboard-Action haben kann. Gemeinsam den Kicker geshaped, den Motor der Winch angelassen – und schon ging es übers 6-Meter Roadgap.
Markus Keller und Tobi Michel (c) Hans Herbig
Eero Ettala applaudiert (c) Hans Herbig
Was gibt es Großartigeres, als wenn beim erstmals gestandenen Trick die Kamera läuft? Und ist es nicht der Traum eines jeden Snowboarders, einen eigenen Part in einem Snowboardfilm zu haben? Daher lernten die Rookies in diesem Jahr auch das richtige Verhalten vor und hinter der Kamera. Nach Länderteams aufgeteilt filmten sie sich bei einer „GoPro“-Session nicht nur selbst, sondern wurden auch von ihren Stars höchstpersönlich geshootet. Beim anschließenden Filmtraining konnten sie mit Unterstützung von professionellen Cuttern das aufgenommene Material schneiden und die Clips bei ihrer ersten eigenen „Filmpremiere“ Eero Ettala und den anderen Teams präsentieren. Das Highlight des Abends: Standing Ovations von den Pros für ihre Schützlinge. Für den deutschen Snowboard-Profi Marco Smolla, der schon für zahlreiche Filmprojekte wie der Isenseven-Produktion „Don’t Panic!“ vor der Kamera stand, bietet Red Bull Upsprings eine einmalige Chance für den Snowboard-Nachwuchs: „
Gerade im Alter zwischen 9 und 16 Jahren hängt viel davon ab, ob man die richtigen Leute kennt. Dann lässt in der Regel auch der erste eigene Videopart nicht lange auf sich warten.“
GoPro Session - Team Österreich
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GoPro Session - Team Schweiz
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GoPro Session - Team Deutschland
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X-Games Slopestyle Gewinner 2010 Eero Ettala, der verletzungsbedingt nicht selbst aufs Snowboard steigen konnte, beobachtete die Youngsters abseits der Piste und war begeistert von ihren Skills: „
Sie zeigen mir, dass sie wirklich was lernen wollen und jeden Tag besser werden. Jeder von ihnen kann es zum Pro schaffen.“ Solche Worte aus dem Mund ihres großen Vorbilds – das beflügelte die angehenden Snowboard-Stars. David Hablützel, 14, aus der Schweiz, berichtete am letzten Tag stolz: „
Ich habe gestern zum ersten Mal einen Mc Twist gestanden – und das vor laufender Kamera. Das war einfach der Hammer!“
Groupshot (c) Hans Herbig