Dubai - Reisetagebuch - Teil 2

  • Boardmag
  • 01.12.2005

Tagebuch und Bilder von Bo - Bilder auf denen Bo zu sehen ist, von Sebi oder Maysam

Der erste Teil (26.-31. August) des Dubai Reisetagebuchs (mit Video!) findet sich hier:

01.09.2005


Paul, Backside Tailslide -> Bild in groß

Paul ist ganz verdattert um 13:30 Uhr aufgestanden und wunderte sich wieso er nicht geweckt wurde. Ich habe mir da keinen Kopp gemacht und habe einfach gepennt, was aber nicht mehr so gut ging, weil ich nicht mehr einschlafen konnte. Wir fuhren dann noch ans Meer, jedoch nicht zum 2½ Stunden entfernten Tauchcenter, sondern ganz schlicht an den Strand neben Burj Al Arab (das einzige 7 Sterne Hotel der Welt, wenn ihr nicht wisst was ich meine). Nachdem wir voll mit Salzwasser überzogen waren, und Paul rumheulte, dass er Sand in der Hose hat, sind wir in das Hotel neben Burj Al Arab eingekehrt um einen Kuchen zu essen. Das Hotel war ja schon voll mit Gold und was weiß ich was für Zeug, ich will gar nicht wissen wie es 200 Meter weiter aussieht. Wir wurden also von Sebis Vater auf einen Kuchen und etwas zu Trinken eingeladen. Der Kuchen hatte zwar ca. 2094808 Kalorien, aber das war bei dem Geschmack egal.


Hotelstrand

Danach schlenderten wir noch etwas durch die Läden im Hotel und wunderten uns, für was alles Leute Geld, und das nicht zu knapp, ausgeben können. Mit dem Auto, das uns natürlich vorgefahren wurde, fuhren wir dann wieder in die im Gegensatz zum Hotel schlichte Wohnung. In der wir aber nicht allzu lange waren, weil es schon bald weiter zum Chinesen ging. Mit Stäbchen essen ist nicht so schwer wie man sich das vorstellt, aber was viel wichtiger war, war dass das Essen einfach so gut war. Lecker, lecker, lecker! Zu Hause gingen die anderen dann ins Bett und ich schrieb noch an dem Bericht weiter weil ich nicht pennen konnte. Eigentlich wollte ich die Nacht durch machen, was aber total schief ging weil der Schlaf wie ein Knüppel über mir einschlug. Vielleicht war der Grund auch einfach der, dass ich den Part von Chris Haslam im Round Three schon 2684mal gesehen hatte. Ich war dann morgens um 7 Uhr im Bett.

02.09.2005
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02.09.2005


Sebi, Backside Smith

Nachdem ich um 9:30 von Paul geweckt wurde ging alles recht schnell. Wir aßen alle etwas und hockten uns ins Auto, um 2½ Stunden durch die Vereinigten Arabischen Emirate zu heizen. Eigentlich wollte ich mir die Landschaft anschauen, aber ich musste hin und wieder dann doch mal auf meinem Rucksack liegen, weil der so gemütlich war. Wir kamen dann so gegen 12:30 im Tauchcenter an und richteten uns auch gleich zum Tauchen, bzw. Schnorcheln. Paul und ich mussten noch einen „Vertrag“ unterschreiben dass, wenn uns was passiert, wir selber Schuld haben. Der Vertrag war EIN vorgedrucktes Blatt, auf dem aller Scheiß stand. Wir mussten dann unsere Namen eintragen und eine Unterschifft drunter. Na ja... Dann ging’s raus ins Riff, wo wir aus einem Boot in die unendlichen Tiefen des bis zu 3 Meter tiefen Wassers eintauchten. Ich war froh das es nicht so tief war, denn dann konnte man auch was von der Landschaft sehen und gleichzeitig Luft bekommen. Nach kurzer Zeit ging Pauls Brille dann kaputt und er ließ mich kurz alleine, damit er an Land gefahren werden konnte um eine neue zu holen. Wir schauten uns die Unterwasserwelt genau an und waren fasziniert was es alles für Viecher gibt. Sebi und sein Vater haben uns, nachdem sie einmal um das ganze Riff getaucht sind, von hinten wie Raubfische überrascht, und so schwammen wir zu viert weiter. Die 2 Taucher haben uns noch ihren 2. Sauerstoffschlauch angeboten. Ich hab’s zwar versucht aber find das nicht so entspannend, da der Schlauch nur ca. 60 cm lang ist und man sich sehr anstrengen und rumzappeln muss damit man nicht wieder nach oben treibt. Wir schwammen noch ein bisschen durch die Gegend, um dann ins rettende Boot zu steigen und an Land zurück zu kehren. Wieder im Trockenen ruhten wir uns aus, aßen einen nicht ganz so geilen Sandwich-Toast und gruben Sebi im Sand ein. Bevor wir fuhren ging’s noch mal, nur mit Schnorchel und Brille ausgestattet, ins Wasser. Wir dümpelten dann so in der Nähe vom Strand herum, und hofften auf Schildkröten die sich oft hier rumtreiben sollen. Gesehen habe ich aber dann doch keine, und damit war der Tag dann vorbei. Na ja noch nicht ganz, denn erstmal mussten wir wieder nach Hause fahren. Und weil das ganze im Wasser sein so anstrengend war, musste ich unbedingt schlafen.


Hotel Burj-Al-Arab, nix für Rucksacktouristen

Wieder in der Wohnung aßen wir erstmal etwas und machten etwas langsamer, wir mussten uns aber dann doch beeilen weil wir mit Maysam verabredet waren. Ich musste noch „kurz“ zum Lamcy weil ich mein Haargummi im Golf verloren hatte. Jetzt versucht das mal zu finden! Es gibt 4 Etagen, jede so groß das man kaum vom einen zum anderen Ende schauen kann, und hier wollte ich Haargummis suchen. Ich hab’ auf jeder Etage gesucht und nach ca. 15 Minuten durch Zufall den einzigen Drehständer an dem Haargummis hängen gefunden. Ich habe dann die neutralsten, die mit den kleinen Plastikkatzenköpfen dran, genommen. Ich kam wieder raus in die Hitze und Sebi wollte schon los fahren da meinte Paul das er mit dem Taxi fahren will. Nach einer Diskussion stiegen wir in eins dieser gelben Fahrzeuge ein, und wollten zu einem Platz, der höchstens 10 Minuten mit dem Board entfernt war, fahren. Was Paul nicht wusste, war, dass um diese Uhrzeit Rushhour in Dubai ist. Wir zahlten also für 10 Minuten im Taxi hocken und 500 Meter Fahrt 7 DHS. Das ist zwar nicht die Welt, aber unnötig. Den Rest fuhren wir per Deck, und das viel schneller als die Autos. Fangt mal an zu skaten ihr Scheichs und Sonntagsfahrer, dann wisst ihr was Geschwindigkeit ist. Am Spot angekommen waren alle recht faul, bis auf die Session der anderen, Maysam, Sebi, Paul und ein anderer Local, die Wallrides an einer Wand machten. Nachdem alle ihre verrückten Variationen geschafft hatten fuhren wir, mal wieder, mit einem Taxi; und zwar nach Sharja (gesprochen: Scharscha). Das Taxi kostete 28 DHS und jeder beteiligte sich brav, auch wenn manch einer etwas mehr bezahlte. Wir waren kaum in Maysams Wohnung angekommen, da waren wir auch schon wieder draußen zum skaten. Als erstes waren in einem Park, der 10 Minuten entfernt war. Dort gab es ein Gap, an dem sich jeder etwas vorgenommen hatte nachdem er es gesehen hatte. Wir waren total motiviert und Maysam freute sich schon, dass er gleich Footage hat. Nach einer Weile kam’ ein Typ an, der etwas verwirrt war. Er meinte er wäre ein Securityguard vom Park, sah aber aus als wäre er gerade vom Nelli-Konzert gekommen. Wir stritten eine Weile, und er wollte dass wir mit in sein Büro kommen, weil er seine ID nicht dabei hat. Wir sind ja nicht dumm und haben darauf bestanden dass er uns die ID-Karte bringen muss. Muss er ja auch. Nach einer Weile verpisste er sich dann wieder und wir konnten weiter machen. Ich hatte die Lust schon verloren, nachdem ich gemerkt hatte dass mir das Gap doch etwas zu lang war, also setzte ich mich hin und schaute nur zu. Der einzige der seinen Trick dann stehen konnte war Paul, mit einem Pop-Shove-it. Und was für ein Ding das war. Man kann sogar den Catch hören. Genau als er das Ding landete kam der vermeintliche Security mit einem Securitytyp der auch wirklich aussah wie einer, und machte uns verständlich, dass wir jetzt gehen müssen. Das taten wir zwar nicht gerne aber wir sträubten uns auch nicht, da wir ja schon was im Kasten hatten.


Maysam am abspacken, um sich fitzuhalten

Eigentlich wollten Paul und Sebi jetzt noch ein Curb fahren, da es aber keins gab, ging das nicht. Dieser Umstand war mir sehr recht, da ich die Nudeln, die Maysams Mutter für uns gemacht hatte, essen wollte. Zuerst musste ich aber, auf Sebis Wunsch hin, noch eine Line, die aus Nollieboneless und Polejam bestand, filmen. Der Polejam war komisch, weil der Pole ein Pylon war den ich umwerfen musste. Na ja egal, ich will jetzt essen! Bei Maysam gab’s dann erstmal Nudeln mit leckerer Soße, Orangensaft und Verblödung vor der Mattscheibe. Nachdem wir alle satt waren haben wir eine Schischah gerichtet und mit leckerem Apfeltabak bestückt. Während wir an dem Schlauch zogen schauten wir Deadline und die Tagesfooty. Der Fernseher lief bis in die Nacht und es gab alte wie neue Footage von Maysam, als Filmer und Akteur, zu sehen. Maysam spielte dann noch auf seiner Klampfe, weil er nicht pennen konnte und Paul war angepisst weil ich noch Tourtagebuch schreiben musste. Aber irgendwann konnten dann doch alle schlafen.

03.09.2005
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03.09.2005


Bo, Polegrind to fakie

Wir sind gegen 15 Uhr aufgewacht, und nach kurzer Aufwachphase bekamen wir Frühstück ans Bett. Wir mussten zwar die Milch und die Cornflakes bzw. die verstrahlten Poppies oder wie die hießen, selber in die Schüssel machen, jedoch war das ja auch voll in Ordnung. Während wir frühstückten schauten wir Thrasher King of the Road 2004 und waren alle gestoked was man für Tricks mit einem Skateboard machen kann. Das pushte uns wahrscheinlich auch selber skaten zu gehen, was wir dann auch taten. Aber zuerst mussten wir natürlich zum Spot kommen. Und wie macht man das, besonders in Sharja, am besten? Genau: per Taxi! Wir fuhren zu einem Park (ein Park im Sinne von Stadtpark), in dem es einen Bowl gibt. Wenn ihr jetzt denkt, dass das ein richtiger Bowl ist, habt ihr euch geschnitten. Das Teil besteht aus einer langen Quarter die man kaum grinden oder sliden kann weil ein Geländer drauf steht, eine Bank auf der anderen Seite und 2 riesigen Quarters. Das Teil war ziemlich verpusht, hat aber trotzdem Spaß gemacht. Am Anfang war’s noch sehr heiß, da es erst mittags um 16 Uhr war und die Sonne keine Gnade kannte, aber umso später es wurde, umso besser war die Hitze zu ertragen. Die 5 DHS die wir für den Eintritt zahlen mussten, haben sich echt gelohnt. Wir sind rumgeheizt, haben uns mit verschiedenen Tricks aus der Bank fliegen lassen und hatten einfach Spaß. Ein Local hat sich eine Tonne hinter die Bank gestellt und hat Kickflip Foot Plant versucht, Paul hat eine schöne Line mit Nollie in die Bank, FS Ollie in der Quarter und Nollie FS Flip in der Bank gemacht. Den FS Ollie hat er dann noch zu FS Flip ausgebaut und ich musste noch Polejam to fakie machen. Am Ende sind wir noch in einer Kolonne von bis zu 5 Leuten, hintereinander durch den Bowl geheizt, was dann wahrscheinlich auch unseren letzten Kräfte geschluckt hat und weswegen wir nur noch nach Hause, poolen, wollten. Wir zogen also los um ein Taxi zu finden, leider stellte sich das als schwierig dar, da wir mitten in der Scheiße waren und nur ein paar Autos vorbei fuhren. Wir liefen also die Straße Richtung Stadt entlang und hatten es schon fast abgeschrieben den Pool noch rechtzeitig zu erreichen, da kam Alex mit seinem Auto von hinten angefahren und nahm uns ein Stück mit. Jetzt waren wir zwar an einer großen Kreuzung auf der auch oft Taxen fuhren, aber die fuhren immer da wo wir nicht waren. Wir rannten sicher 15 Minuten hin und her, bis wir endlich eins bekommen konnten. Das Taxi fuhr uns bis vor die Haustür und wir sputeten uns, um noch in den Pool zu kommen. Eigentlich sollte der Pool in 5 Minuten dicht machen aber wir waren sicher 20 Minuten im Pool, und entspannten uns von den letzen 2 Tagen.


Hauptsache im Wasser

Nachdem wir einigermaßen trocken waren hatten wir natürlich Hunger. Der einzige Laden der noch offen hatte war die Fressmeile, wo wir dann auch hingegangen sind. Es fiel uns nicht leicht ein Mahl auszusuchen, aber Sebi und ich nahmen dann was von Subway und Paul ernährte sich mit einem Menü bei Hardee´s. Als wir alle unsere Sandwiches und Burger gegessen hatten, mussten wir noch was essen, weil der Hunger uns noch etwas plagte. In der Mitte dieser, im Kreis, angelegten Fressmeile gab es noch einen Inder, oder so was in der Art. Wir suchten uns was auf der Karte aus und bestellten das dann. Falls euch jemals jemand Mixed Pakora mit paved bread anbieten sollte, rennt weg oder lehnt, wenn es nicht anders geht, höflich aber nicht dankend ab. Das Zeug sind, glaube ich, die Reste die in der Küche auf dem Boden rum liegen. Na ja für 5 DHS kann man auch nicht viel mehr erwarten als frittierte Chilischoten und 2 Stück komisches weiches Zeug. Es schmeckt.... Kommen wir also zu Angenehmerem, und ich leite einfach zum Film Last Samurai über. Der Film ist nicht schlecht, und was ich daran so toll finde ist dass er, nicht wie die meisten Hollywoodproduktionen, recht realistisch ist. Schaut ihn euch einfach mal an. Das Bett rief uns danach schon förmlich, und Basa und Paul schliefen wie Bud Spencer und Terence Hill, auch wenn die nicht viel mit Schlafen am Hut haben. Ich saß noch bis morgens um 6:45 Uhr am PC und habe mich mit Word beschäftigt.


Alles schläft...

04.09.2005
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04.09.2005

Gegen 13 Uhr bin ich aufgestanden, und Paul meinte ich sei krank, aber das ist seine Meinung. Wir sind völlig aus unserem Alltag gerissen worden, weil wir nicht wie gewöhnlich poolen und einkaufen, sondern zuerst an Sparks skaten waren. Um 17 Uhr trafen wir dort ein, wo schon einige Locals am Start waren. Nach ein bisschen Session filmte ich Basa bei einem Fakie 5-0 Shove-it off, der aber nicht so klappen wollte wie er das wollte, also kürzte er die ganze Sache auf Fakie 5-0 pop out. Paul war offensichtlich auch filmgeil und versuchte einen Ollie das Kickergap, der aber nicht klappte, deshalb machte er in 4 oder 5 Versuchen einfach BS 180°. Sebi und ich wollten dann noch 50 Curbtricks machen, was meinem Board aber etwas schadete weil ich den Tailslide zu fakie einfach ums verrecken nicht stehen wollte, und ich mich ärgerte. Wenn der Bauer nicht schwimmen kann liegt es an der Badehose....


Sebijam


Bojam


Pauljam

Folgende Geschichte muss ich euch auch noch reindrücken. Also da war ein Junge, fett wie ein Pottwal, auf seinem Roller und fuhr da so lahm entlang dass meine Oma ihn rückwärts überholt hätte. Na ja der tolle, fette Junge kam sich dann einfach so übermäßig geil vor, dass er ganz scharf an 2 Männern vorbei fuhr und sich dann noch mit denen anlegen wollte. Ich will nur sagen dass es überall wo man hinkommt Volldeppen gibt. Wie auch immer, wir sind nach einer Weile dann zu dem nicht weit entfernten Polejam gegangen, um von jedem noch ein Foto zu machen. Nachdem wir das erledigt hatten, warteten wir auf Maysam, der zwar verspätet aber immer noch rechtzeitig kam um Essen und Bambutschaflavour kaufen und in den Pool zu springen. Reanimiert ging’s dann zum Skaten. Am ersten Spot konnten wir leider nicht allzu lang fahren weil wir schnell gekickt wurden. Wir verarschten den Typ noch kurz indem wir uns auf dumm stellten, aber er gab einfach nicht nach. An der Tanke nebenan holten wir uns Eis oder Getränke, wie uns jeweils zumute war. Maysam kaufte sich zum Beispiel Holsten Apple. Wenn ihr jetzt denkt: „Cool da gibt’s deutsches Bier“ habt ihr euch geschnitten. Das Holsten in Dubai ist ein Erfrischungsgetränk ohne Alkohol und hat mit unserem Bier überhaupt nichts zu tun. Es ist aber dieselbe Firma. Nebenbei gesagt, schmeckt das Erfrischungsgetränk nicht so besonders.


Bo, Frontside Wallride

Der nächste Spot war schon etwas komisch denn er bestand aus dünnem Holz, und sollte eigentlich ein Sichtschutz für eine Baustelle sein. An einer Stelle haben die Bauarbeiter wohl nicht richtig aufgepasst, und haben den Sand so hingeschüttet dass sich der untere Teil einer Platte raus gebogen hat. Mit ein paar kleinen Holzplatten war das ein schöner Wallride. Da Sebi aufgrund einer auf dem Weg verlorenen Achsenmutter nicht mehr fahren konnte, machte er noch ein Bild von mir bei einem FS Turn. Danach konnten alle nicht mehr skaten, weil ihnen das Equipment oder die Kraft fehlte. Wir skateten also alle heim. Ja auch Sebi ist mit seinem Brett gefahren, er hat einfach die Mutter durch ein Stück Tape ersetzt. Zu Hause angekommen schauten wir uns die Footy vom Vortag an, aßen und machten die halbe Nacht nur Blödsinn bis sich dann alle ins Bett verkrochen und ich in Ruhe noch den Bericht schreiben konnte. Um 6:30 Uhr war ich dann aber auch im Arsch und musste ins Bett.

05.09.2005
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05.09.2005


Da Boys in Maysams Bude

Um 13 Uhr wurde ich von Sebi geweckt. Aber wie! Er kam ganz leise, mit Maysam und Kamera im Schlepptau, rein und hat uns aus dem Bett erschreckt. Ich hätte fast einen Herzkasper bekommen. Der Schock war dann aber auch überwunden als wir auf den Pool zuliefen. Weiter als an die Tür kamen wir allerdings leider nicht, da die Pumpe kaputt war und die erst repariert werden musste. Das war dann der nächste Schock für diesen Tag. Ich überleb’ das nicht! Wir konnten nichts anderes machen als bis 16:30 in der Bude hocken um dann zum Lamcy zu gehen und Geld wechseln. Die Kohle brauchten wir für unsere Busfahrt die uns insgesamt 31 DHS kostete und wir legten über 300 Kilometer zurück. Die Reise führte uns nach Abu Dhabi. Die Busfahrt war aber so langweilig, dass uns die 1 ½ Stunden vorkamen wie 4. Als wir irgendwann angekommen waren ging’s gleich mit einem Taxi weiter, das noch billiger als in Dubai ist. Wir kamen an dem Spot an von dem wir schon so viel gehört und auch schon manches gesehen hatten, aber dass es dort so geil ist hätten wir wahrscheinlich nicht gedacht. Der Boden ist fast perfekt, die Curbs und Ledges sind alle so gut wie neu und grinden fast ohne Wachs und die leichte Brise vom Meer ist sehr angenehm.


Paul während der langweiligen Busfahrt

Wir suchten alle das, was wir am liebsten fahren wollten also probierten wir einfach alles aus. Ich war nach einer Weile etwas im Arsch und musste mich ausruhen, als ich aber sah wie die anderen das hohe Curb, das echt richtig hoch war, auseinander genommen haben, hat’s mich auch gepackt. Nach 2 Versuchen FS 5-0 war aber schon wieder Schluss, weil ich 2mal auf die Hand gefallen bin. Kurz darauf ging’s dann aber auch schon weiter um Trinken und Essen kaufen. Nach der lustigen Unterhaltung zwischen einem Imbiss und dem Supermarkt ging’s dann weiter zu einem anderen Spot. Der Spot war sehr geil. Es gab’ ein 5-5 Doubleset, eine 12er Ledge, ein 4-4 Doubleset an dem man Lines machen kann, und ein 5-5 Doubleset an dem man auch Lines machen könnte. Curbs wären, wenn man sie eingewachst hätte, auch vorhanden gewesen aber wir waren, glaube ich, einfach alle zu faul. Paul und Maysam schmissen sich die 4er Combo runter, Evan, Sebi, David, ein Local aus Abu Dhabi, und ich schauten eher zu. Paul wollte eine Line filmen und als der FS Nollie und der SW Flip im Kasten waren versuchte ich auch mein Glück und machte nach einiger Zeit Kickflip in die Bank neben den 4ern und Heelflip die 4er. Danach ging’s dann richtig Rund. Paul schrie in die Kamera: Wazzz uuup?! und verschwand im Dunkeln, Sebi machte No Comply Impossible aus der 1. Bank und Shove-it aus der 2. (First try übrigens), dann kam Maysam die ersten 4er runter, schrie irgendwas in die Kamera und machte noch einen Trick die Stufen runter, Paul beendete das ganze dann in dem er seinen Trick verkackte. Evan hat alles schön brav an einem Stück auf Kamera aufgenommen Da war sicher noch mehr, ich weiß nur noch das wir uns das ganze ca. 20mal hintereinander angeschaut haben und immer lachen mussten was wir für Spacken sind.


Evan der Fotograf, dessen Bilder nur er selbst sehen darf

Zum Abschluss machte Evan noch eine Line mit Nosebonk, BS Nollie, Fakie Flip und Cab die 4er. Jetzt wollten wir nur noch nach Hause, was sich aber als Problem darstellte, da wir kein Taxi bekamen. Entweder waren sie voll, überteuert oder haben einfach nicht angehalten. Nachdem wir schon sicher 20 Minuten rum standen ist Maysam auf die andere Straßenseite, und prompt hatte er ein Taxi für 25 DHS. Das Taxi fuhr uns bis vor die Wohnung von Maysams Bruder, wo wir heute Nacht die Nacht verbringen sollten. Die Bude war zwar nicht die geilste aber das spielte ja keine Rolle. Maysam und ich spielten noch ein Spiel auf der PS2 und gingen dann ins Bett. Na ja meine Konstruktion kann man eigentlich nicht Bett nennen aber es war weich und ich konnte schlafen.

06.09.2005
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06.09.2005


Basa, Dubais longest Boardslide -> Bild in groß

Paul und ich zockten, nachdem wir aufgestanden waren, noch James Bond und ließen uns teilweise ganz schön kaputt machen. Nach einer Weile sind wir losgezogen um Milch und Cornies zu holen, wir mussten aber aufpassen, denn in dem Laden in dem wir das Zeug gekauft hatten war ca. 2/3 der „Lebensmittel“ abgelaufen. Bei der Milch waren wir noch ganz gut dran, da war schon die dritte Kanne ein Treffer aber als Paul dann noch einen Fruchtsaft haben wollte dauerte das ganze Unternehmen noch mal so lange. Paul zog ca. 10 Fläschchen raus und ab da fing er dann an nur noch auf das Ablaufdatum statt auf den Geschmack zu schauen. Irgendwann hatten wir aber auch in diesem Fall Glück und konnten endlich zahlen. Zurück in der Wohnung schütteten wir dann die komische Milch und die original Cornflakes in eine Schüssel und aßen alles brav aus. Die Milch war aber echt komisch, weil sie eher sahnig war als milchig. Bevor wir gingen kamen noch Ami-Talkshows über die man sich nur lustig machen konnte und lächerlich waren, somit war auch der Gang nach draußen, in die Hitze, nicht so schwer. Per Taxi ging’s dann zum ersten Spot, der auch gestern der erste war. Wir hockten uns dort auf die Wiese und mussten uns im Schatten ausruhen. Irgendwann kam dann mal ein Typ, der einfach so, ohne Vorwarnung, die Rasensprenger aufdrehte. Zum Glück saß ich grad bei meinem Zeug und die anderen waren auch nicht weit, sonst hätte Schlimmeres passieren können. So ein Depp! Nachdem wir uns wieder einigermaßen abreagiert hatten ging die Session los. Sebi machte Boardslide die lange Ledge durch und wollte dann noch eine Line machen. Der erste Versuch war einfach der Beste, aber leider war er für die Ledge zu langsam, somit musste Maysam weiter filmen. Er filmte so lange bis der Schweiß der in die Kamera tropfte und diese zum Stillstand brachte.


Sebi, naturbreit

Da ging einfach gar nichts mehr. Ich schoss noch ein paar Fotos und versuchte mich noch verzweifelt an einem BS 50-50 an der Ledge, den ich aber leider nicht ganz stehen konnte. Paul entdeckte dann noch ein Curb das etwas versteckt lag. So weit, wie ihr eventuell denkt, war das jetzt aber nicht. Das ganze war einfach hinter den hohen Curbs und wir haben einfach den Spot nicht genau untersucht. Die Anfahrt ist auf jeden Fall eine flache Bank, und das Curb wird von zwei hohen Curbs eingerahmt, so dass man es pop out fahren muss. Paul hat BS Tailslide und Maysam FS Crooks gemacht. Paul wollte dann wohl noch einen drauf setzen und hat Crooks am hohen Curb versucht, was aber in die Hose ging, besser gesagt auf den Rücken. Sebi und ich haben dann noch ein paar Sachen an den Quarters gefilmt. Dann wurd’s auch schnell dunkel und wir sind zur Bushaltestelle gefahren. Die Busfahrt war diesmal zwar 1 DHS teurer aber dafür auch viel besser als die Hinfahrt, weil wir eigentlich nur Scheiße gemacht haben oder so am Arsch waren das wir nur pennen konnten. Evan stieg dann in Dubai irgendwo auf der Autobahn aus, weil er es von dort nicht so weit nach Hause hatte. Paul, Sebi und ich nahmen uns daran ein Beispiel und stiegen, während einer Rotphase, an einer Kreuzung aus. Wir fuhren diesmal ausnahmsweise mit dem Deck nach Hause, aber es war ja auch nicht allzu weit. In unserem Domizil angekommen gab’s wieder Cornies, diesmal aber mit Früchten, und einen Film. Wie der heißt weiß ich nicht mehr aber das ist auch nicht weiter schlimm. Paul und Sebi sind um 3 Uhr ins Bett, das ich 2-3 Stunden später dann auch aufgesucht habe.


Daumen lutschen ist out, Nase bohren ist wieder in.

07.09.2005
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07.09.2005


Rutschen macht Spaß

Es war so ziemlich genau 13:30 Uhr, als Sebi in unser Zimmer kam und uns weckte. Wir wollten aber nicht aufstehen, weil wir so geschlaucht waren. 15 Minuten später stand ich dann aber doch in der Küche und war auf der Suche nach etwas zu Essen. Der Pool musste allerdings unseren Hunger stillen, also suchten wir ihn auf und plantschten fröhlich. Eine Stunde später standen wir dann vor einem Regal im Lamcy und überlegten uns was wir essen sollen. Wir entschieden uns und aßen unser neu erworbenes Essen, das aus in der Mikrowelle warm gemachten Bohnen und „Teppich“ bestand, am Esstisch, an dem wir das erste und letzte Ma(h)l aßen. Voll mit Blähungsbooster schauten wir uns ein paar Videos an, und wollten danach skaten gehen. Die Betonung liegt hierbei auf „wollten“. Wir sind zwar mit unseren Decks raus gegangen, waren aber nur am Al Karama, einer Einkaufsmeile für Touristen. Paul wollte sich unbedingt dort umschauen. Sebi und ich schätzten wie lang er brauchen würde. Er war 2 Minuten über unsere Schätzung von 15 Minuten. Paul hatte einfach genug von den Leuten, die auf ihn zu kamen und ihm allen Scheiß zu Schleuderpreisen andrehen wollten. Jetzt hatte von uns, bis auf Sebi ein bisschen, keiner mehr Bock zu skaten, also ging’s wieder zurück.


Ein Bild von zwei schlafenden Menschen

Wir wollten aber noch was machen, und da der Pool geschlossen hatte gingen wir einfach in die Schischabar, 3 Häuser weiter. Dort rauchten wir entspannt unterm Himmelszelt Apfeltabak für 10 DHS. Als der Tabak den Geist aufgab zahlten wir, und schauten zu Hause noch einen sehr unrealistischen Film. Paul scheint wohl auf japanische Hau-drauf-Filme zu stehen. Die Neun Pforten, der ja bekanntlich nicht schlecht ist, gab’s danach noch zu sehen. Und jetzt ins Bett, wir haben morgen unseren großen Tag.


Ein schöner Spot im Vorbeifahren

08.09.2005
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08.09.2005


Colm und Sebi, Crooks bzw. Switch als Abschiedsgeschenk für Dubai. -> Bild in groß

Der letzte Tag in Dubai wurde für uns kurz vor 13 Uhr eingeläutet, und er war natürlich etwas anders als die anderen. Pool, danach direkt skaten, da wir heute nicht mehr viel zu Essen brauchten gingen wir nicht zum Lamcy. Der erste Spot war der zweite des ersten Tages. :-D Und Sebi machte BS Nosegrind mit und ohne revert, ich hielt das alles auf Film und Paul auf Band fest. Der Filmer musste allerdings wegen Schmerzen wieder in die Wohnung zurück. Der Bail von gestern hat ihm den Rest gegeben. So waren Sebi und ich auf uns alleine gestellt, und mussten das Taxi, das uns in die Stadt fuhr, alleine bezahlen. Der Taxifahrer hatte zuerst die Uhr nicht eingeschaltet und wir hofften, vergeblich, dass er es nicht merkt, und wir umsonst fahren könnten.


Sebi, Backside Nosegrind Revert -> Bild in groß

Wir stiegen dann an einem Hotel aus, an dem es Wallrides gab die wir zum warm fahren benutzten. Sebi wollte dann unbedingt noch meinen Rock´n´Roll filmen, was sich aber als eher schwierig herausstellte, da ich ihn immer dann stand wenn er gerade nicht filmte. Am Ende hat’s dann aber doch noch geklappt. Wir rollten weiter zu Sparks, wo schon eine große Session ging und Maysam und Alex stießen etwas später noch hinzu. Wir skateten, und hatten Spaß. Eigentlich wollte ich noch eine Sequenz von Colm und seinem BS 50-50 Nollie Heel off schießen, aber das ging dann doch nicht, weil er sich nicht sicher genug war ob er es first try macht. Sebi wollte aber noch einen Polejam to Wheelie filmen also war ich doch nicht ganz von meiner Aufnahmepflicht „befreit“. Es dauert ein Weilchen dann war auch dieser Trick im Kasten. Colm und ich sind dann noch zu einer 8er gegangen, an dem er einen SW Heel machen wollte, der Security machte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung. Die Aktion war aber trotzdem ganz lustig, weil wir uns hinter einer Mauer versteckt hatten und dann 2mal vorgejoggt und jeder hat versucht im Stress das Beste draus zu machen. Leider hat Colm seinen Trick nicht gestanden, also wieder zurück zu Sparks.


Bo gibt alles

Sebi wollte noch ein Bild von dem Brunnen haben und fragt Maysam ob er mit ihm einen Tandemcrooks machen wolle, er willigte ein. Die Aktion war aber leider nicht von Erfolg gekrönt also musste Colm ran. Die beiden machten, an einem schmalen Curb das zu diesem komischen Brunnen gehörte, SW Crookodile bzw. normalen Crookodile Grind. Als auch das Foto im Kasten war fuhren wir noch etwas Session, und dann hieß es Abschied nehmen von allen. Ja es war echt hart aber wir haben’s überlebt. Wir haben mit den meisten der Jungs hier die letzten 2 Wochen verbracht und jetzt mussten wir wieder nach Deutschland. Paul konnte sich gar nicht von Maysam, Alex und allen anderen verabschieden, Sebi ist ja noch ein paar Tage geblieben. Ich muss fast weinen wenn ich wieder dran denk... Ja Sebi und ich wollten also nach Hause fahren, das ist aber recht schwer wenn kein Taxi hält und einen mit nimmt. Wir mussten also 15 Minuten warten, winken, rufen und uns aufregen bis wir einen fahrbaren Untersatz unterm Arsch hatten. Zu Hausen angekommen, wartete Paul schon mit gepackten Koffern auf uns und fieberte seiner Abreise entgegen. Mir ging’s genauso, nur musste ich noch ein bisschen packen, da ich die Boards verstauen musste. Also alles auseinander schrauben und die 4 Planken rein in den Rucksack. Leider konnte ich nicht alles bei mir unterbringen also musste ich den Rest auf alle möglichen anderen Koffer und Rucksäcke verteilen. Bevor wir los ziehen sollten gab’s noch was zu essen, und Geld für die Duty-Free-Zone musste auch noch gewechselt werden. Jetzt hieß es endgültig Abschied nehmen, wir knuddelten uns alle noch mal und dann ging’s für Paul und mich in Richtung Flughafen. Der letzte Taxifahrer mit dem wir fahren sollten ließ uns am total überfüllten Eingang des Flughafens raus, wir zahlten die Fahrt und nahmen unser Gepäck aus dem Kofferraum. Paul und ich liefen ca. 15 Schritte, als Paul sich einen Wagen holen wollte, womit ich vollkommen einverstanden war, da der Rucksack arschschwer war. Rollend ging’s dann weiter zur Gepäckabgabe. Es dauerte eine Weile bis wir gehen durften aber am Ende war dann doch alles OK, bis auf Pauls Pissdrang. Er musste so dringend aufs Klo, dass er wahrscheinlich am liebsten gleich aufs Fließband geschifft hätte. Als wir von der Toilette kamen liefen wir gradewegs zum Check-in, wo wir kontrolliert wurden und mir noch mein Klebeband abgenommen wurden. Eine Begründing gab es zwar nicht, aber ich kann schon verstehen dass ein Typ mit 3 Meter Klebeband eine schwere Gefährdung für den Flugverkehr darstellt. In der Duty-Free-Zone, die riesig war, gab es so gut wie alles was man so braucht. Lebensmittel, Alkohol, Süßigkeiten, Tabak, Duft, Elektronikzeug, sogar einen Goldstand gab es, der genau in der Mitte platziert war. Paul holte sich Drehtabak, Schnaps und was um den Blutzuckerspiegel auf Niveau zu halten. Ich nahm Kippen und Süßigkeiten mit. Das Beste war allerdings die Fanta, die wir uns noch für 1 DHS gönnten. Die letzte Fanta in Dubai war schon was Besonderes. Als diese leer war, hieß es warten, denn wir konnten den Flieger noch nicht betreten. Als es dann soweit war, und wir saßen, freuten wir uns schon aufs Essen, das, als der Flieger in der Luft war, dann auch recht schnell kam. Während wir aßen gab’s noch Mr. Bean zu sehen.


Paul schont seinen Hintern

In Bahrain, unserem Zwischenstopp, wussten wir ja jetzt schon wie’s abläuft also entspannten wir uns. Paul musste unbedingt noch rauchen und kam einer Weile wieder vom Raucherzimmer zurück gesprintet. Wieso weiß ich auch nicht. Im nächsten Flieger dann wieder das gewohnt ungewohnte Gefühl beim Start. Als wir über den Wolken schwebten, kam auf meinem Bildschirm Good Bye, Lenin! und auf Pauls Mr. and Mrs. Smith. Ich denke die sind beide ganz OK. Was aber wirklich beeindruckend war, waren die ganzen Städte über die wir flogen. Falls ich es noch nicht erwähnt hatte, es war Nacht, deshalb waren auch alle Städte beleuchtet. Es war unglaublich schön. Irgendwann zwischendrin gab’s dann noch was zu essen und Bier. Das Bier kannte ich zwar nicht aber ich nahm nach kurzem Zögern dann auch ein VB, Victoria Beer oder so. Der Geschmack war zwar nicht der Beste, jedoch war ich danach schon etwas beschwipst. Nach 2 Wochen Drogenentzug kann das schon mal vorkommen. Auf jeden Fall ließ es sich nach dem Bier gleich viel besser dösen und Evergreens übers flugzeugeigene Radio hören. Als die Sonne aufging sahen wir auf der Leinwand vor uns wo wir waren. Momentan waren wir über Wien und es dauerte nicht mehr lange bis wir Frankfurt erreichen sollten. Die Landung war dann so was wie ein Befreiungsschlag. JUHU! Wieder back to good old Germany. Wir freuten uns unseres Lebens und holten die Koffer ab. Jetzt ging die Suche nach dem Bahnhof los. Wir mussten erstmal den Shuttlezug finden der uns in Richtung Bahnhof bringt. Als wir das geschafft hatten irrten wir in Terminal 2 umher, in dem sich irgendwo der Bahnhof befinden sollte. Als wir endlich ein Service-Center (wobei ich nicht verstehe was daran Service sein soll, wenn eine Mitarbeiterin einen Kunden bedient und sich dann wieder in die Mittagspause verpisst) gefunden hatten, holten wir uns 2 Tickets, die uns ein halbes Vermögen kosteten. Im Zug dachten wir dann wir hätten immer Aufenthaltszeiten von mindestens 40 Minuten. Zum Glück waren das dann immer die Fahrtzeiten. Ja wir waren schon etwas müder. Die Zugfahrt war recht unspektakulär, bis auf einen Satz von Paul kurz hinter Offenburg. Eine Gruppe junger Christen wollte sich übers Wochenende in Freiburg aufhalten, um dort den Weltfrieden zu verkünden oder sonst was. Auf jeden Fall waren die 2 Mädels die neben uns saßen gutaussehend und außerdem hatten sie eine Packung Fruchtgummis dabei. Paul meinte dann irgendwann: „Ich steh’ voll auf die Früchtchen da drüben“. Na ja kommt wahrscheinlich jetzt nicht so gut wenn ihr das lest aber wir haben uns halb tot gelacht. Die Stimmung war dann auf dem Höhepunkt als wir kurz vor unserer Heimatstadt waren und die Landschaft betrachteten. Pauls Mutter holte uns dann vom Bahnhof ab und fuhr mich noch nach Hause. Ich betrat das Haus gegen 13 Uhr und damit waren 15 Tage Urlaub vorbei und der Alltag fast wieder da.

Dubai, ich komme gerne wieder.

Ich möchte jedem danken der uns unterstützt, geholfen oder bekocht hat.


Stimmungsvolles Bild zum Abschluss... is klar, ne

DUBAI REISETAGEBUCH TEIL 1 - 26.-31- August
Sebi, Bo und Paul waren in Dubai... abgesehen von den dort herrschenden Temperaturen ein Traum zum Skaten. Der erste Teil des Reisetagebuchs ist jetzt online. Wer lieber guckt als liest: natürlich gibt es auch Bilder und sogar ein 5minütiges Video!

 

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