SK8 DVD: DVS - Skate More

  • Boardmag
  • 09.08.2005

Skate More
DVS Shoes

Video Review von Christian Bo Schneider

Kurze Zusammenfassung für Lesefaule:

- Mike Taylor macht harte und viele Lines. Auch Handrails nimmt er auseinander. Nollie SW Crooks zum Beispiel.

- Kerry Getz macht kleine Wheeliegeschichten und macht die Macba Four per Doubleflip.

- Keith Hufnagel macht gern Ollies und skatet sonst auch eher ungewöhnlich kreativ, was ein langer Backlip an einem Curb beweist.

- Jeron Wilson macht schicke Lines und kranke Wheeliescheiße wie Hardflip Wheelie eine Bank runter.

- Jason Dill macht wie üblich komisches Zeug und ist auch selber nicht mehr ganz normal. Halfcap Doubleflip to Wheelie ist auch krank.

- Chico Brenes fährt harte Lines und ist der Oberstyler des Videos. Wie der seine Tricks macht… hmmmm ein Genuss.

- Daniel Castillo und Torey Pudwill haben einen Part zusammen und ergänzen sich wunderbar. Daniel ist der kleine Techniker und Torey der große.

- Dennis Busenitz und Zered Bassett haben auch einen Part zusammen und wie man erahnen kann, auch sie ergänzen sich gut. Alles ein bisschen rough und etwas anders.

- Jereme Rogers hat offensichtlich die Gehirnhälften getauscht und fährt mehr SW als normal. Lines kann er auch SW und Tripple Sets auch SW.

- Steve Berra macht ´ne Menge kleine Lines mit 2 Tricks an teilweise außergewöhnlichen Spots.

- Daewon Song ist der absolute Wheeliemaster. Er kann auch auf Häuserdächern grinden und sich fette Flatgaps geben.

Zusammenfassung des Videos: Sehr gelungener und lustiger Streifen, der Skateboarding pusht und über den die Skateboardwelt noch in einigen Jahren reden wird.

DVS – Skate more - Der Titel ist eine Lüge. DVS will, dass ihr daheim bleibt und das schaffen sie auch. Man kann fast kaum glauben was man mit einem Stück Holz mit 2 Achsen unten drunter machen kann.

Der Vorspann...
Erst ist er super prollig gemacht mit Silberschrift, die von hinten beleuchtet wird und Schwarzweiß-Aufnahmen.... Doch dann muss man lachen wenn man den Esel sieht der einfach so ohne Vorwarnung ins Bild kommt. Alle Fahrer werden kurz per Name in Monty-Python-Manier vorgestellt und dann geht’s auch schon los.

Wir fangen aber mal mit Mike Taylor an und fahren dann in der Reihenfolge wie die Fahrer im Video auch ihre Parts haben fort. OK? Nicht? Dann lies weiter unten weiter.

Mike Taylor...
„MT – Mike Taylor. Mike to me? It’s the future of Skateboarding”. Das hat mal Kareem Kampbell im Transworld – In Bloom gesagt und er hatte recht. Sein Part fängt erstmal recht lustig an, wie er sich über einen Trick aufregt den er nicht schafft und sich dann auch noch verplappert. Sehr komisch. Aber was danach kommt ist einfach nur noch zum Staunen. Er fängt mit einem Crooks pop out an einem langen Flatrail an, und macht dann eine Line mit langem SW 5-0 Revert und BS 180° SW Crooks. Sowieso sind seine Grinds in seinen Lines so gut wie immer recht lang und nicht diese Kiss-the-curb-Geschichten die man so oft sieht. Mike Taylor zeigt auch sehr anschaulich wie man K-grinds an Handrails aus einem Bump macht. Der Part wimmelt sonst noch von jeder Menge Lines, und viel Style ja sowieso.

Kerry Getz...
Erstmal regt er sich unzählige Male auf, springt rum und schreit wie ein Irrer. Sehr amüsant. Doch das Skaten interessiert euch wahrscheinlich mehr nehme ich an. Als erstes nimmt er, per Auto angezogen, einen riesen Bügersteig per FS und BS 180°. Das is’ weit ey! Aber es kommen nicht nur Gaps, sondern auch Techspielereien wie Polejam to Nosemanual oder FS Shove-it Nosemanual auf einer Ledge durch ein Kink. Auch ein wertvoller Trick ist einen Kickflip über einen Porsche zu machen. Es folgen noch ein paar Stufentricks und technische Tricks. Was ich in den Text schön einbauen wollte kommt jetzt ganz plump: Kickflip haben die „Macba Big Four“ schon oft gesehen aber das ganze double glaub’ ich erst einmal....

Keith Hufnagel…
der mal wieder die meisten Ollies in seinem Part hat. Die aber auch nicht ohne sind wenn man sie zum Beispiel über hohe Rails und Büsche macht. Außerdem muss man den Trick ja auch mal zeigen. Keith kann aber nicht nur Ollies sondern auch BS 180° to SW BS 50-50 Fakie Revert oder Varial Heelflips in steilen Banks. Na ja Fazit dieses kurzen Parts ist, dass er zeigt dass skaten auch ohne fette Gaps, Handrails oder technische Lines geil sein kann. Wann hast du das letzte Mal Bananaslides gemacht?

Jeron Willson…
kann technisch fahren und tut das auch mit seiner ersten Line die aus Crooks 360° Shove-it off und einem Smithgrind an einem Handrail besteht. Jeron kann auch Fakie Bigspin Wheelie an Wheelietables die nach unten gehen. Und es hat sich bewahrheitet: FS Feebles gehen doch an Curbs, eher an geraden Ledges. Jeron zeigt danach unter anderem noch schöne Tricks über ein Flatgap und noch zu harte Moves an dem Bankwheelietable. Ich will sie nicht schreiben ihr würdet nur ohnmächtig werden.

Jason Dill…
ist krank. Das musste mal gesagt werden. Wie kann man nur so rumspinnen? Na ja das wird auch als erstes gezeigt wie er spinnt und dann geht es mit einem BS 50-50 durch ein Triplekinkcurb. Es ist übrigens auch möglich aus Boardslides, Nollie raus zu poppen wenn man eine geeignete Bank (die zum Sitzen, Mann) hat. Auch Jason Dill kann Wheelies und zeigt das auch an einem Kinkwheelietable, erst hoch dann runter. Da kommt schon was bei rum. Danach noch ein paar Sachen von anderen Leuten, um dann mit Wheelies weiter zu machen (Sind Weehlies eigentlich jetzt in?), um danach seinen Last Trick zu machen.

Chico Brenes…
ist der nächste auf der Liste. Auch er wird lustig animiert vorgestellt. Was er dann an Tricks macht ist aber nicht so lustig. Dieser Style... er kommt mit schönen Lines die richtig hart sind, dabei darf man aber die Einzeltricks nicht vergessen. Ein Beispiel: Manual to FS Shove-it to Manual. Und das alles in einer Bank. Ein Beispiel für eine Line ist das hier: Fs Smith, Nollie Heelflip Tailslide, FS Bigspin. Und das sind die ersten 2 Sachen die er macht. Da kommt noch einiges. Ich will aber nicht zu viel verraten denn der Part ist nicht allzu lang, es fehlt ihm deswegen aber an Nichts.

Daniel Castillo und Torey Pudwill...
haben einen Part zusammen der sich sehen aber nicht mehr hören lassen kann. Sie haben einen Song aus dem Habitat – Mosaic genommen. Na ja was soll’s, auf jeden Fall macht Daniel den Anfang und kommt glich mit schönen No Comply Sachen an, um dann zu Trick und Lines zu kommen, wie FS 360 aus einem fetten Bump oder Boardslide to fakie Nosegrind revert, FS 360°, Nollie FS Heeler und dann noch SW BS Heelflip. Manuals kann er auch wie z.B. Hardflip to Manual to BS Pivot to Fakie. Kommen wir zu Torey Pudwill, den man gut von Daniel unterscheiden kann da er um einiges Größer ist. Auch er, wie eigentlich alle in diesem Video, fährt Lines die nicht ohne sind was man an SW FS 5-0, SW Flip FS Nosegrind Revert ziemlich gut zeigen kann, wie ich finde. BS Smith BS Revert an einem Handrail ist auch nicht von schlechten Eltern, oder? Mein Gott fährt der Junge gut...

Dennis Busenitz und Zered Bassett....
ja, auch die haben einen Part zusammen. Zered fängt an und kommt gleich zu Anfang mit einem ziemlich mächtigen Handrail das er per Feeble nimmt. Es folgen einige Einzeltricks wie z.B. Nollie Heelflip über ein Rail in eine Bank. Danach kommt Dennis, der wohl eher auf das echte Streetskaten steht, denn sein Part ist voll von Spots die an Straßen sind. Curbs die höher werden, und Full Speed heizen scheinen keine Herausforderung für ihn zu sein. Auch FS 360° Ollies in schmalen Banks sind kein Problem für Herrn Busenitz. Was sich schon fast von selber versteht, ist dass auch er die ein oder andere Line fährt. Aber er kann auch ganz anders. Zum Beispiel in Danny Way Manier von einem Hausdach droppen, und in einem Bowl abgehen.

Jereme Rogers...
fährt dieser Typ eigentlich immer zu schlechter Mukke? Na ja aber was soll’s, sein Skaten ist so hart, das kann wahrscheinlich noch nicht mal Cher kaputt machen. „I think I invented two tricks today. This is one of them“ Dieser Satz kommt als erstes und direkt danach kommt BS 50-50 Body Varial to SW FS Fuchs. OK Cher du hast keine Chance. Eine “kleine” Line von ihm ist Crooks pop over, SW Flip BS Tailslide. SW FS Heelflips an Gaps kann er auch schön, genau wie SW Varial Flip an Stufen. Ja ihr merkt vielleicht dass er gern Switch fährt, wa! Irgendwann kommt mal ein Tripple Set ins Spiel das er mit mehr Switchtricks als normalen auseinander nimmt. Oh ja er fährt viel Switch in seinem Part.


Steve Berra...
LAST YEAR. Das ist das erste was mal in seinem Part sieht und danach ihn in seiner Trainingarea und wie er sagt: „This is the last night of skating... for a long time“ und dabei heult er fast, glaub’ ich. Er hat eine OP am Knöchel über sich ergehen lassen.
THIS YEAR, kommt nach einigen Aufnahmen aus dem Krankenhaus (Nein man sieht kein Blut) und man kann fast nicht glauben das er das alles in kurzer Zeit gefilmt hat oder wie erklärt ihr euch die erste Line mit 360° Flip, Boardslide to fakie an einem Bump to Rail und dann noch Fakie Bigspinflip? Na ja eure Sache, aber Backlip an einem Bump to Rail und einen Moment später einen Fakieflip ein Gap runter kann man doch echt nicht erklären, oder? Sowieso fährt Steve Berra viele Lines mit 2 Tricks die alle schön zusammenpassen und meistens alles ohne dazwischen (viel) zu pushen. Ein Genuss. Ein Genuss sind auch SW Crookedgrind an hohen Ledges oder Fakieflip Tailslide to drop.

Daewon Song...
wird erstmal mit lustigen Bails und noch lustigerer Musik ins Lächerliche gezogen. Man muss einfach lachen wenn man das sieht. Werden wir wieder ersnst! Wer das Almost Round Three gesehen hat, weiß dass Mr. Song überhaupt nicht lächerlich ist. Zumindest was Skaten angeht. Was er sich bei seinem 2. Trick gedacht hat kann ich mir gut vorstellen: „Wieso soll ich nach Barcelona fliegen wenn ich dieses Dach hier skaten kann?!“ Daewon fährt auf jeden Fall gerne Banks, was er am Anfang auch gleich zur Genüge zeigt, wie ein BS Tailslide an einer Bank, die größer ist als er und wahrscheinlich einen Winkel von 50° hat, beweist. SW Nosemanual über 3 Bänke die alle mit eine Lücke zwischen sich haben ist für ihn wohl nicht genug und deswegen packt er noch einen Fakieflip off dran. Sowieso sind viele Kicklips in seinem Part und da ist es ihm egal ob SW, Fakie, Nollie, oder mal sehr exotisch, einfach Normal. Es ist ihm auch egal wenn 2 Laster ungefähr 3 Meter auseinander stehen und er einen FS Flip über dieses Gap macht. Wie am Anfang schon erwähnt mag Daewon Banks, auch Banks die gar keine sind weil man die per Ollie anspringen muss und die so schmal sind dass gerade ein Deck draufpasst. 360° Flips to Fakie sind aber trotzdem kein Problem für ihn. Eine ganz neue Art des Rock to Fakie ist das ganze an einem Pole zu machen. Wie auch immer, dieser Part ist der Hammer. Da gibt’s kein wenn und aber.

Abspann...
hier kann man sich von den ganzen Eindrücken erholen und mal die Sabber vom Boden aufwischen. Der Abspann ist schön gemacht mit lustigen Bails und sonst auch sehr sehenswert. Es sind keine spektakulären Tricks oder viel zu harte Bails, sondern einfach Aufnahmen die man sich einfach mal so reinziehen kann. Auch die Mukke passt zum liebevoll gestalteten Abspann. (Wie oft steht im letzten Abschnitt eigentlich „Abspann“?!?!) Ach ja noch was: Schaut euch die Videos mindestens einmal komplett an. KOMPLETT! Ihr könntet was verpassen und das wollt ihr doch nicht, oder?

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