Naja, wenn man sich die Realität anschaut sieht das Ganze etwas anders aus. Der Grund ist relativ simpel: Echte 90°-Wände ohne Auffahrt sind schwer zu skaten. Egal wie schnell man gegen eine vertikale Wand fährt, es entsteht so gut wie keine Aufwärtsenergie. Will man trotzdem wallriden, muss man dies mit Hilfe von eigener Sprungkraft und Grip der Rollen gebacken bekommen. Sehr anstrengend, hektisch und ein Move den nicht gerade viele Skater mal eben so aus dem Ärmel schütteln. Deshalb hilft es enorm, wenn es entweder eine Quater oder Bank gibt, die als Auffahrt in den Wallride führt oder wenn die Wand selber einen etwas flacheren Winkel aufweist.

(Sebastian Hartung, Wallride to fakie, Denzlingen)
(Till Beckert, Frontside Wallride, Freiburg)
Skateboardfahren + Wand => Skateboardfahren an der Wand = Wallride

(Paul Weisser, Backside Wallride, Freiburg)

(Sebastian Hartung, Fakie Wallride Stalefish, Basel)

(Paul Weisser, Backside Alley Oop Wallride to fakie, Franz. Zollstation)
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