Band: FURIOUS STYLES
Album:
"Life Sessions"
Medium: CD, Alveran Records
Das
neueste Werk von Furious Styles namens “Life Sessions” wurde in
den Staaten über Hands Of Hope Records veröffentlicht. New
York Hardcore meets HipHop… Mal wieder ganz andere Töne also.
Furious Styles feiern gerne dicke Partys. Und “Life
Sessions” könnte für eine grosse Party in einer
gefährlichen Neighborhood stehen, wo Konflikte mit Terror und
Gewalt ausgetragen werden. Frei nach dem Motto “Es ist Krieg und
keiner geht hin, weil alle Furious Styles hören” oder so. Dieser Silberling wartet mit 12 Tracks auf und wurde in den
Staaten über Hands Of Hope Records veröffentlicht. Das
Debüt der Band kann also wie folgt kategorisiert werden: Man
nehme eine dicke Ladung guten, alten New York Hardcore der Marke
Madball oder Blood For Blood und werfe diverse moderne
HipHop-Elemente dazu. Was dann als Summe hinten wieder raus kommt
kann sich New York Hip Hop oder so nennen. Wie auch immer, die Band
selber vergleicht sich außerdem noch mit Biohazard, womit sie
eigentlich gar nicht so falsch liegt. Die Songs sind druckvoll und
energiegeladen, nur der ein oder andere Moshpart vermag das Tempo ab
und an etwas zu zügeln.
Die vier Jungs aus dem Nordwesten
der Staaten haben bisher erst ein 3-Song Demo veröffentlicht.
Und mit “Life Sessions” stellen sie dann wohl endgültig
klar, dass man in Zukunft nicht an ihnen vorbeikommen wird. Wer
also auf dicken, prolligen Gangsta- Ghettohardcore steht, der liegt
bei Furious Styles richtig. Was jetzt aber nicht als negative Wertung
gesehen werden darf, ganz im Gegenteil. Auch wenn ich fast nach 10
Sekunden wieder auf “Stop” gedrückt hätte und mich
ernsthaft gefragt habe, ob Alveran jetzt auch HipHop-Bands signen,
hat es sich gelohnt bis zum zweiten Song durchzuhalten. Denn bei den
kommenden Tracks überwiegt der New York Hardcore-Anteil
deutlich. Und ab und an kann das geschulte Ohr sogar das ein oder
andere Metalriff raushören.FAZIT: Ich find die Scheibe nach einigen Hördurchgängen sogar richtig geil, da hier der New York Hardcore der alten Schule neu aufgerollt wird und der HipHop in der Summe dann doch eher im Hintergrund steht.
This is reality! Friends, Family, Forever…