Test Review: Longboard Trucks Caliber II Generation

  • Boardmag
  • 23.06.2015

 

Caliber hat die bisher super feinen Caliber Reverse Kingpin Trucks noch einmal neu aufgesetzt. Bei der Caliber II wurden ein paar kleine Features mit großer Wirkung verbessert.

 

Caliber selbst wirbt, wie auch viele andere RKP Truck Hersteller, mit dem "Gefühl einer Präzisions-Achse, als Cast-Truck". Hier für wurde der Bushingsitz verändert. Dieser besitzt bei der Gen2 weniger Spiel und garantiert dadurch besseres und genaueres Lenkverhalten. Zusätzlich ist der äußere Sitz mit einem Durchmesser von 31,5 mm beinahe zu perfekt für alle gängigen Bushingtypen die am Markt erhältlich sind. Als nächstes wurde der Pivot-Sitz überarbeitet. Der Pivot sitzt nun ebenfalls enger bzw. genauer und dadurch entsteht weniger Spielraum für den Pivot - das Ergebnis spielt, wie beim dem Bushingsitz, dem Lenkverhalten positiv zu. Bei dem Hanger hat Caliber das Kingpinloch upgedated. Hier wurde der Durchmesser auf 17,4 mm minimal verändert. Dadurch erreicht das Kingpinloch nun ein Maß, das auch bei Präzisionsachsen verwendet wird. Generell wurde für die gesamte Cast-Truck verstärktes Material verwendet, was laut Hersteller bis zu 40% mehr Haltbarkeit bietet. Zum Abschluss wurde die Baseplate etwas verstärkt und der Kingpin für einen genaueren Sitz eingepresst. Zum Abschluss wurde bei der Caliber Gen2 an Farbe gespart, nicht wegen dem Preis versteht sich, sondern die dünneren Farbschichten sollen weniger Toleranzen garantieren.

 

Caliber Trucks Gen2 - © Markus Knoblechner

 

Caliber RKP Trucks Gen2 - harte Fakten:

 

Baseplate: 44 Grad

Hangerbreite: 184 mm

Gewicht: 468 Gramm

Höhe: 59 mm

Standart Bushings: Blood Orange Barrel/Barrel 89A

Achsstift: 8 mm

Achsbohrungen: Old School / New School

 

Der Test

 

Also ehrlich. Immer diese Standart Bushings - jemand der Downhill Skateboard fährt, kann ohne schlechtes Gewissen die Bushings sofort austauschen. Aber nichts ungewöhnliches. Ich habe selten eine Achse gesehen, bei der dies anders gewesen wäre. Aber gut, vielleicht holt man sich die Caliber Gen2 auch zum Cruisen. Dafür hab ich sie aber nicht getestet und ist sie auch nicht wirklich gemacht.

 

Toeside Standy - © Luki Haslauer

 

In mein Bushing Set-Up hab ich mir also gleich Venom Barrel Bushings rein. Getestet hab ich die guten Dinger nun relativ lange. Sei ob bei der kurzen Slide-Session mit den Gromets am lokalen Spot oder bei richtig schnellem Heizen auf einer meiner Lieblingsspots. Die Caliber Gen2 halten was sie versprechen. Die Bushings sitzen sehr gut und ich ändere zwischen Slide-Session und Downhill-Ballerei eigentlich kaum was an meinem Set-up, einzig eine halbe Umdrehung mehr an der Kingpinmutter um dem Bushing etwas Stabilität zu geben. Das Lenkverhalten ist ebenfalls sehr angenehm, durch meine Gewichtsverlagerung beim Stand-Up-Sliden reagiert die Achse sehr angenehm und gleichmäßig. Vor allem bei höheren Geschwindigkeiten +60 km/h zeigt die Caliber Gen2 44Grad ihr volles Potential, sprich gute Stabilität wo sie benötigt wird und optimales Lenkverhalten.

 

Downhill – © TikiAlex

 

Das Fazit

 

Wer bereits auf der Caliber Truck Gen1 unterwegs war, wird die Gen2 lieben. Wenn man genau darauf achtet und mit viel Gefühl skated, wird man die kleinen, feinen Unterschiede positiv zu spüren bekommen.

Und wer es bunt und verspielt mag, kommt bei der Achse ebenfalls auf seine Kosten. Neben den Pro-Truck-Farben von James Kelly (grün), Liam Morgan (gold), Brandon Tissen (blau) oder Tyler Howell (rot) ist die Achse noch in fünf weiteren Farben und Farbkombinationen erhältlich.

 

und zu kaufen gibt´s die Achsen im Boardshop...

 

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