Test Review: Longboard Santa Cruz Rob Hand Footstop

  • Boardmag
  • 21.12.2015

Specs:

 

Länge: 101,5cm
Breite: 25,5cm
Achsenabstand: 78,5cm


Setup:

Trucks: 180mm Road Rider

Rollen: Road Rider 72mm, 78A

Kugellager: ABEC 3

 

Details, Construction & Design:

 

Santa Cruz Skateboards: Jeder der schonmal auf einem Brett mit Rollen stand kennt sie.. Mittlerweile seit über 40 Jahren dabei, gehört die kalifornische Boardmanufaktur der NHS FUN FACTORY an, die einige Labels wie u.a. Independent, Creature oder auch Rayne besitzen. Diese Namen, vor allem Santa Cruz sprechen für Qualität, aber ist dies auch bei den Lobos der Fall? Das Rob Hand ist ein Freeride Deck und besteht aus 9 Lagen Ahorn, das macht es ziemlich hart und stabil. Zudem bietet es mit 101,5 cm Länge und einem tailliertem Shape von max 25,5 cm Breite auch massig Platz. Die Härte sorgt zusammen mit dem leichtem Rocker für einen sicheren Stand, was durch die innovativen Footstops aus Urethane noch massiv verstärkt wird. Das Twin-Tip-Deck hat natürlich ein symmetrisches Shape - mit Cut-Out’s und Drop-Through trucks, die aufgrund der flushcuts in das Brett eingebettet sind. Die Rob Hand Grafik an der Unterseite ist nicht nur ein absoluter Klassiker sondern schafft es immer wieder als Eye-Catcher. Das Set-Up: 180mm Road Rider Trucks und Rollen (78A/ 72mm x 53mm). 

Longboard Rob Hand

Longboard Rob Hand

Carven & Cruisen:

 

Carven und Cruisen mit nem harten Deck ist zweifelsohne was anderes als mit Flex.. und vor allem auch eine Frage des Geschmacks.. Das Rob Hand sammelt durch den guten und sicheren Stand beim Kurvenfahren viele Pluspunkte. Es spricht durch die Härte und das leichte Concave sehr direkt und kontrolliert auf Lenkmanöver an und lässt sich auch bei schnelleren Kurven nicht aus der Ruhe bringen. Auch als Cruiser taugt das Deck was, sicher nicht zum Pumpen, aber die guten Fahreigenschaften machen sich ebenso beim gemütlichen Turn durch die City bemerkbar.

Cruising with Rob

Cruising with Rob

Freeride, Silden & Downhill

 

In diesen Bereichen fühlt sich der Freerider nicht nur optisch am wohlsten. Das Twin-Tip-Shape mit Trop-Through Achsen gibt schon eine klare Richtung vor, geht’s abwärts merkt man schnell, dass das Rob Hand auch hält was es verspricht. Das symmetrische Design ist beim Freeriden und Sliden von großem Vorteil wenns auch mal „switch“ weitergeht. Die hohe Stabilität des Decks und der bereits erwähnte, extrem sichere Stand schaffen einen wohlfühl Effekt auch bei höheren Geschwindigkeiten. Die Footstops sorgen hier vor allem in Kurven und bei Slides, dass die Füße auf dem Brett kleben. Man kann sich richtig schön „einlocken“ und dadurch auch den Druck aufs Brett weiter erhöhen. Der leichte Rocker in Verbindung mit dem Concave setzen neben den Effekten auf die Standstabilität auch bei der Steuerung positive Akzente. Ein gutes Feature sind auch die Flushcuts, die den original Achswinkel wiederherstellen, der durch den Rocker verändert wird. Die Rollen könnten für meinen Geschmack etwas weniger Kontaktfläche vertragen und härter sein, um schneller ins Rutschen zu kommen. Aber das ist auch abhängig von Untergrund und Geschwindigkeit. Die Achsen machen einen sehr soliden Eindruck.

Crusing with Rob

Crusing with Rob

Crusing with Rob

Freestylen:

 

Ohne Kicks an Nose oder Tail ist so mancher Trick selbstverständlich nicht so einfach umzusetzen, der leichte Rocker erhöht aber die Möglichkeiten. Um nicht um den heißen Brei rumzureden: Es ist kein richtiges Freestyle Brett, aber mit etwas Training geht schon was. Wheelies oder auch Wurftricks und Sprünge sind am ehesten was.. auch Dancen kann man ein bisserl, länger könnte es natürlich sein und footstops sind semioptimal, aber gut ist die Breite bei Bodyvarials.

Bodyvarials ohne Probleme

Bodyvarials ohne Probleme

Bodyvarials ohne Probleme

Fazit:

Das Rob Hand von Santa Cruz ist ein sehr gelungenes Freerideboard und fühlt sich vor allem im Gefälle wohl: Downhill, Freeride und Sliden sind die absoluten Steckenpferde. Und es schlägt sich in diesem Terrain auch wirklich gut. Der extrem stabile Stand durch Härte, Concave und nicht zuletzt die innovativen Footstops, gibt viel Sicherheit und Stabilität und verbessert auch die Fahreigenschaften. Das Deck zeigt zudem auch beim Cruisen und Carven eine solide Leistung. Das Set-Up ist gut gewählt, lediglich etwas weniger Kontaktfläche der Rollen wäre aus meiner Sicht zu bemängeln, aber die Qualität stimmt. Als Freeride-Einsteiger und Aufsteiger ist das Rob Hand ein geeignetes Brett um sich weiterzuentwickeln und das in einem erschwinglichen Preissegment.

Ben in Action

Bericht: Ben Czepul

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